Interview mit Hans-Jörg Vollert, geschäftsführender Gesellschafter der Vollert Anlagenbau

Sehr geehrter Herr Vollert, in den letzten Monaten ist bei Vollert sehr viel umgebaut, erweitert und modernisiert worden. War das alles bis ins Detail geplant?

Im Großen und Ganzen ja, aber einiges hat sich natürlich auch in der Entwicklung der einzelnen Abschnitte ergeben. Bei so einem Bauvorhaben gibt es täglich neue Herausforderungen und auch die eine oder andere neue Überlegung. Vor allem, wenn kreative Leute zusammenarbeiten. Im Ringen um die beste Lösung kann dabei am Ende was ganz anderes herauskommen als am Anfang noch angedacht war.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro sedlacek?

Das hat sehr gut geklappt. Ich bin ja Aufsichtsratsvorsitzender der S+P Ingenieure AG. Durch den persönlichen Kontakt zum Unternehmen kann ich mich natürlich schnell austauschen. Und umgekehrt natürlich auch sedlacek zu mir. Durch diesen persönlichen Kontakt von Mittelständler zu Mittelständler, getragen von gegenseitigem Vertrauen, lassen sich dann die Dinge sehr konstruktiv vorantreiben.

Bauen im Bestand und bei laufendem Betrieb sorgt ja immer wieder für Überraschungen. Wie sind Sie damit umgegangen?

Klar, dass bei so einem Projekt wie dem unseren nicht von Anfang an der gesamte Leistungsumfang zu hundert Prozent abgebildet werden kann. Da muss ich als Bauherr auch flexibel sein, und das war ich auch. Und soweit für mich neue Ideen und Lösungen als finanziell machbar und vertretbar erschienen, haben wir das auch umgesetzt. Ob dann eine Bank so oder so zu stehen hat, ist dann wieder Geschmacksfrage, die für den Gesamteindruck aber nicht mehr entscheidend ist.

Der Herrmann-Vollert-Saal ist ein wahres Schmuckstück geworden. Hat die Öffentlichkeit auch einmal die Chance, hier ein Event zu erleben?

Eine Überlegung ist das zumindest wert. Wir sind jedenfalls froh, dass wir nun quasi standesgemäß unsere Gäste in einem schönen Ambiente empfangen, größere Gruppen bewirten und auch mal Betriebsversammlungen abhalten können. Gerade für Gäste und Besucher ist der erste Eindruck ja ganz entscheidend, welches Bild sie vom Unternehmen bekommen und wie sie zu dem Unternehmen stehen. Das haben wir jetzt gemeinsam sehr gut hinbekommen.

 

 

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